Eine Autotür öffnet sich und…

Am 26.11., einem Donnerstag, versuchte ich den Auftrag Eier zu kaufen auszuführen und fuhr mit meinem wunderschönen Coboc-Bike zum Goslarer Birkenhof, wo es preiswerte Bio-Eier gibt.

Als ich fast auf Höhe des Verkaufshäuschens war, überholte mich noch ein Pkw, der dann auch anhielt. Der Fahrer stieg aus und ich wollte deswegen auf der Beifahrerseite vorbeifahren. Und da geschah das immer zu Befürchtende, aber trotzdem Unerwartete: Die Beifahrertür öffnete sich vor mir und ich kam zum Sturz. Daran, wie ich gestürzt bin, habe ich keine Erinnerung. Aber ich muss wohl noch gut gefallen sein. Zwar fühlte ich mich etwas benommen, aber ich hatte weder Schmerzen noch Verletzungen; ein Glück!

Da ich mich noch nicht wieder ganz kregel fühlte, blieb ich erst einmal auf dem Boden sitzen. Der Fahrer und seine Beifahrerin kümmerten sich zunächst gar nicht um mich. Dann forderten sie mich auf, doch aufzustehen. Im Nachhinein muss ich feststellen, dass sie weder einen Versuch mir zu helfen gemacht noch um Entschuldigung gebeten hatten.

Als ich mich, immer noch am Boden sitzend, noch weiter berappelt hatte, rief ich die Polizei, die auch nach 10 Minuten ankam. Das Hauptanliegen des Fahrerpaares war es offensichtlich, den Vorfall kleinzureden, u.a. mit der Behauptung,  sie hätten mich gar nicht überholt. Klar, ich hatte hinter einem Busch gelauert, um mich bei erster Gelegenheit vor eine sich öffnende Autotür zu stürzen!!

Gleichwohl wurde der Unfall aufgenommen. Interessant für mich war das Verhalten des Dienst habenden Polizisten. Mittlerer Weile hatte ich wieder aufstehen und mich meinerseits mit dem Polizisten unterhalten können. Viel hatte ich sowieso nicht zu sagen, weil ja der Sachverhalt sonnenklar war. Als ich aber versuchte, einen Satz des Polizisten von mir aus zu beenden, erhielt ich den strengen Hinweis, ich solle ihn gefälligst ausreden lassen. Schon irgendwie bezeichnend für diesen Beamten  – beileibe nicht für seine Kollegen generell – : von den Unfallverursachern lässt er sich ewig volllabern, mich würgt er ab.

Wegen des merkwürdigen Verhaltens des Paares ging ich auf Nummer Sicher und beauftragte meine Sangesschwester Borkott mich der Wahrung meiner Interessen, damit ich nicht am Ende der mutwilligen Beschädigung einer Autotür beschuldigt werde.

Gegen Nachmittag setzen Kopfschmerzen bei mir ein. Mein Hausarzt Christian Seefeld stellte eine Gehirnerschütterung bei mir fest.

Das Rad ist erst einmal ein paar Tage weg, weil es wegen der Überprüfung der Elektronik in die Manufaktur nach Heidelberg geschickt werden muss. Und mein schicker Helm, der mich wohl vor Schlimmerem bewahrt hat, muss auch ausgetauscht werden…

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