Willkommen

Liebe Freundinnen und Freunde,

ich heiße Sie auf meinem Blog willkommen. Ihre Kommentare sollen mir helfen, den Blog so effektiv und attraktiv zu machen, dass er auch der Öffentlichkeit über ADFC/VCD hinaus standhalten kann. Sobald Sie mir genug Mut gemacht haben, will ich den Blog auch Behörden bekannt machen.

„Weiche Speiche“ bezieht sich auf den englischen Zeichner Edward Gorey, der viele skurrile und hintersinnige Zeichnungen und Texte schuf. Ich empfehle seine Lektüre!

Es gilt einen Bericht nachzuholen:

Am 19. Mai 2015 befuhr ich den Radweg von Goslar nach Oker. Auf der Höhe des Fitnesscenters im Schleeke nahm ich Bremsenquietschen, heftiges Gasgeben und Brüllen eines Motorradfahrers wahr, der von einer Autofahrerin durch unachtsames Linksabbiegen im Gefahr gebracht worden war. Derart aufmerksam gemacht, erkannte ich rechtzeitig, dass sie – telefonierend – mich auch in Gefahr bringen könnte. So kam es denn auch. Wenn ich nicht scharf gebremst hätte, wäre ich auch dran gewesen!

Sie parkte ihr Fahrzeug auf dem Parkplatz des Fitnesscenters und ich fotografierte ihr Nummernschild, weil ich nicht sicher war, mir das Kennzeichen zu behalten. Dies bemerkend, beschimpfte sie mich u.a. als altersschwachsinnig und wahrnehmungsbehindert. Eine Entschuldigung blieb aus. Ich erstattete Anzeige, denn so geht es ja wohl nicht. Ich erhoffte mir allenfalls, dass die Person im Wiederholungsfalle als einschlägig vorbelastet schon in den Akten stand, und dass sie wenigstens ein paar Unannehmlichkeiten erführe, die sie zum Nachdenken bringen könnten.

Am 4.6. erfolgte meine Einvernahme durch die Polizei. Das hatte ich gar nicht zu hoffen gewagt. Aber es kam noch besser.

Zum 15.12. lud mich das Amtsgericht Goslar als Zeuge des Verfahrens in dieser Sache. Die Beschuldigte wurde zuerst in meiner Abwesenheit vernommen. Dann bat mich der Richter, den Vorgang zu schildern. Dies tat ich so sachlich wie möglich und enthielt mich jeder Bewertung. Was sollte ich dem Richter auch Arbeit machen mit dem Sortieren von beschreibenden und bewertenden Sätzen. Zur Stellungnahme aufgefordert, log die Beschuldigte, dass sich die Balken bogen. Das nahm ich ihr nicht übel, denn das war ihr gutes Recht.

Der Richter argumentierte, dass es keinerlei Grund für mich gäbe, ohne Anlass eine Anzeige zu erstatten. Dies mache auch meine „sehr zurückhaltenden Aussage“ plausibel. Eine letzte Gelegenheit, durch eine Bitte um Entschuldigung die Sache noch hinzubiegen, erkannte sie nicht und ließ sie aus. Urteil: 40 € Verwarnungsgeld und die Kosten des Verfahrens, keine Punkte in Flensburg.

Merke: In gravierenden Fällen kann es sinnvoll sein, eine Anzeige zu erstatten, auch wenn Zeugen fehlen.

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