Schneeräumung

Endlich gab es wieder einmal Schnee, und die Straßenmeisterei hat ihr Bestes getan. Aber leider nicht ganz perfekt (nobody is… ), wie das Bild an der Weddebrücke zwischen Immenrode und Wöltingerode zeigt.

Das kommt wahrscheinlich durch die Überlastung der Mitarbeiter.

Übrigens: Auf Hinweis wurden die Fußgängerfurten an der B82-Ohlhof prompt beräumt!

Radwegauffahrt

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Beim Oberbürgermeister

Schon hatte ich einen Termin bei OB Dr. Junk erhalten, da wurde der gleich zwei Mal verschoben; das letzte Mal, als eine vorwitzige Richterin unser aller OB verhaften und vorführen ließ. Schließlich kamen wir doch zusammen.

Von meiner Annahme, den OB von der Wichtigkeit der Radpolitik überzeugen zu müssen, war ich schon abgegangen, als ich bei einer Radwegerkundung Goslar-Oker-Vienenburg verblüfft zur Kenntnis nehmen konnte, dass er einen Kinderanhänger (mit Kind) an seinem Rad hatte. Das zeigte mir denn doch Ernsthaftigkeit, was Fahrradnutzung im Alltag betrifft. Einen Kinderanhänger kauft man nicht für ein paar Stunden im Jahr.

Das ABC des Menschenfangens beherrscht er durchaus, denn als Erstes sprach er mich auf mein tolles Fahrrad an. Zwar durchschaute ich die Absicht, und ich benutze das Rad nur, um von A nach B zu kommen, und zwar emotionslos – aber immerhin…

Ich hatte bereits meine Vorstellungen zur Radverkehrspolitik in Goslar dargelegt

  • Radwegenetz-Generalplan zur frühen Integration von Teilmaßnahmen
  • Beseitigung der schlimmsten Radwegschäden

und erkannte, dass ich damit offene Türen eingerannt hatte:

Es ist nunmehr geplant, für einen Masterplan und für die Mängelbeseitigung ein Expertenteam zu bilden, in das ich meine langjährigen leidvollen Erfahrungen einfließen lassen kann.

Für die Teilnahme an der für den 23. Juni geplanten Innerste-Radweg-Erkundung zeigte er ernsthaftes Interesse und nannte mir weitere Personen aus Politik und Verwaltung, für die eine Teilnahme interessant wäre.

Sehen wir einmal, was daraus wird!

 

 

 

 

 

 

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Bärbeißer

Es liegt mir auf der Seele und geht einfach nicht weg. Nun heraus damit!
Anfang Oktober wollte ich die Freuden des Pfälzer Waldes und der Stadt Speyer genießen. Das habe ich (sagt man noch so?) weidlich getan.
Am 3. war Sturm über Deutschland angesagt, aber als ich mit meinem Coboc-Peddy am Rhein unterwegs war, ging er scheinbar spurlos an mir vorbei. Aber der Schein trügt, und auf meiner Rückfahrt mit der Bahn am 8. erwischte mich Herward (oder Xavier?) doch noch voll. Und dafür hat der hinterlistige Orkan sich der bekannten Schwächen der Deutschen Bahn bedient.
Heidelberg Hauptbahnhof – Zug nach Göttingen erst als verspätet gemeldet, dann ausgefallen – lange Schlangen bei der Auskunft – wohlgemeinte, aber falsche Auskünfte – Verweis an Servicepoint mit langen Schlangen, langes, banges Warten, Fahrrad während dessen irgendwo angeschlossen – endlich: bis nach Göttingen würde ich noch kommen, wenn auch erst kurz vor Mitternacht.
Draußen vor dem Bahnhof regnet es heftig, die Menschen sind sichtbar gestresst, möchten sicherlich ein bisschen Zuspruch! Und den bekam ich doch dann tatsächlich. Ein bärbeißiger, fleischig-feister rotbemützter Kerl schoss auf mich zu, als ich mein Rad freischließen wollte. Er hat mich angeherrscht, ob ich mein Rad etwa in meinem Wohnzimmer anschließen würde und ich solle es gefälligst draußen abstellen. Ich war ohnehin ziemlich fertig, hungrig, durstig und traute mich kaum, in der knappen verbleibenden Zeit, mich zu verproviantieren und die Toilette aufzusuchen, denn wer nimmt schon schon das Rad dahin mit, wo selbst der Kaiser zu Fuß hingeht? Ich hätte einfach weinen können!
Das hat die Heidelberger Bahnverwaltung wirklich gut gemacht, dass sie einen so bösen Menschen an einem so bösen Tag als Ordnungshüter von der Leine gelassen hat!
So, das war’s!

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Durchaus verschiedene Verkehrsteilnehmer

Am 17., 18. und 24. Oktober nahm ich zusammen mit Polizei-, Verkehrs- und Baubehördenvertretern an einer Radwegeverkehrsschau im Landkreis Goslar teil.

Über die Ergebnisse werde ich berichten, sobald mir das Protokoll vorliegt.

Vorab darf ich aber feststellen, dass den Radfahrenden (korrekt?) überraschend viel Wohlwollen zu Teil wurde.

Aber verstört hat mich doch die Tatsache, dass in Hinblick auf die Verantwortlichkeit der Radfahrenden gegenüber dem motorisierten Verkehr   k e i n   Unterschied gemacht wurde. Will heißen: vom Radler kann genau so viel an Verkehrstüchtigkeit verlangt werden wie z.B. einem Berufskraftfahrer. Dies ist aber durchaus nicht der Fall:

Wer sich motorisiert im Verkehr bewegt, hat bestimmte Fähigkeiten dafür nachgewiesen; Radler nicht.

Wer sich im motorisierten Verkehr bewegt, hat ein bestimmtes Mindestalter; Radler nicht.

Wer sich im motorisierten Verkehr bewegt, verfügt nur über eine stark eingeschränkte Anonymität; Radler nicht.

Wer sich im motorisierten Verkehr bewegt, muss sich innerhalb gewisser Grenzen bei seinem Vorankommen halten; Radler können ihr ganzes Ungestüm ausleben.

Tatsache ist also: Radler sind mit größerer Wahrscheinlichkeit unbedachter und ungestümer unterwegs als andere Verkehrsteilnehmer. Unabhängig davon, ob das Gesetz diese Tatsache berücksichtigt oder nicht. Das Radler brav und angepasst unterwegs sein  sollen : Unbestritten! Aber daraus, dass sie es sein  s o l l e n,  folgt nie und nimmer, dass sie es auch  s i n d .

Eine verantwortliche Radverkehrspolitik muss davon ausgehen, dass es junge und alte Radler gibt, die zu schnell, zu leichtsinnig und mit ungenügenden Kenntnissen unterwegs sind. Ja, auch alte, denn die haben jetzt Pedelecs, bei denen sie bis zu 150 Prozent Power zuschalten können. Egal, ob die Augen, der Gleichgewichtssinn und die Fähigkeit, komplexe Verkehrssituationen wahrzunehmen und adäquat darauf zu reagieren, das zulassen oder nicht.

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Eine Autotür öffnet sich und…

Am 26.11., einem Donnerstag, versuchte ich den Auftrag Eier zu kaufen auszuführen und fuhr mit meinem wunderschönen Coboc-Bike zum Goslarer Birkenhof, wo es preiswerte Bio-Eier gibt.

Als ich fast auf Höhe des Verkaufshäuschens war, überholte mich noch ein Pkw, der dann auch anhielt. Der Fahrer stieg aus und ich wollte deswegen auf der Beifahrerseite vorbeifahren. Und da geschah das immer zu Befürchtende, aber trotzdem Unerwartete: Die Beifahrertür öffnete sich vor mir und ich kam zum Sturz. Daran, wie ich gestürzt bin, habe ich keine Erinnerung. Aber ich muss wohl noch gut gefallen sein. Zwar fühlte ich mich etwas benommen, aber ich hatte weder Schmerzen noch Verletzungen; ein Glück!

Da ich mich noch nicht wieder ganz kregel fühlte, blieb ich erst einmal auf dem Boden sitzen. Der Fahrer und seine Beifahrerin kümmerten sich zunächst gar nicht um mich. Dann forderten sie mich auf, doch aufzustehen. Im Nachhinein muss ich feststellen, dass sie weder einen Versuch mir zu helfen gemacht noch um Entschuldigung gebeten hatten.

Als ich mich, immer noch am Boden sitzend, noch weiter berappelt hatte, rief ich die Polizei, die auch nach 10 Minuten ankam. Das Hauptanliegen des Fahrerpaares war es offensichtlich, den Vorfall kleinzureden, u.a. mit der Behauptung,  sie hätten mich gar nicht überholt. Klar, ich hatte hinter einem Busch gelauert, um mich bei erster Gelegenheit vor eine sich öffnende Autotür zu stürzen!!

Gleichwohl wurde der Unfall aufgenommen. Interessant für mich war das Verhalten des Dienst habenden Polizisten. Mittlerer Weile hatte ich wieder aufstehen und mich meinerseits mit dem Polizisten unterhalten können. Viel hatte ich sowieso nicht zu sagen, weil ja der Sachverhalt sonnenklar war. Als ich aber versuchte, einen Satz des Polizisten von mir aus zu beenden, erhielt ich den strengen Hinweis, ich solle ihn gefälligst ausreden lassen. Schon irgendwie bezeichnend für diesen Beamten  – beileibe nicht für seine Kollegen generell – : von den Unfallverursachern lässt er sich ewig volllabern, mich würgt er ab.

Wegen des merkwürdigen Verhaltens des Paares ging ich auf Nummer Sicher und beauftragte meine Sangesschwester Borkott mich der Wahrung meiner Interessen, damit ich nicht am Ende der mutwilligen Beschädigung einer Autotür beschuldigt werde.

Gegen Nachmittag setzen Kopfschmerzen bei mir ein. Mein Hausarzt Christian Seefeld stellte eine Gehirnerschütterung bei mir fest.

Das Rad ist erst einmal ein paar Tage weg, weil es wegen der Überprüfung der Elektronik in die Manufaktur nach Heidelberg geschickt werden muss. Und mein schicker Helm, der mich wohl vor Schlimmerem bewahrt hat, muss auch ausgetauscht werden…

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Briefing

Vor der geplanten Radwegerkundung Goslar-Vienenburg habe ich dem Oberbürgermeister das Folgende gemailt, damit ggfs. eine Gesprächsbasis gelegt ist.

 

18.9.2017

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Dr. Junk,

ich bitte Sie, mir auf der geplanten Radwegserkundung nach Vienenburg in Folgendem mir Ihre Aufmerksamkeit zu schenken.

1. Der Fuß-/Radweg von Weddingen über Immenrode ist in einem völlig desolaten, teilweise höchst gefährlichen Zustand.

2. Für den Radweg vom Odermarkplatz nach Oker gilt dasselbe.

3. Im gesamten Stadtbereich sind die Übergänge von der Fahrbahn auf Fuß-/Radwege nicht angeglichen, sondern eher als Hemmschwellen angelegt. Krasse Beispiele finden sich in Weddingen und an dem neu angelegten nördlichen Ortseingang von Immenrode. Als Vorbild empfehle ich Kiel.

4. An Straßen ohne Radweg sind unter den Radfahrstreifen häufig Leitungen verlegt. Bei deren Reparatur wurde die Fahrbahndecke nicht so gestaltet, dass ein hindernisfreies Radfahren möglich wäre. Man kann sogar den Eindruck gewinnen, dass hier geradezu mutwillig geschlampt wurde.

Es wäre erfreulich, wenn es ein Radverkehrswegekonzept für Goslar gäbe, in welches Einzelmaßnahmen integriert werden könnten. Das betrifft auch die angedachte Neuanlage der Radwegverbindung Goslar-Vienenburg, wo man sich Gedanken machen sollte, ob sie nicht Teil eines noch zu planenden Fahrradschnellweges Goslar-Wolfenbüttel werden könnte.

Mit freundlichen Grüßen Fritz Haisch

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Noppensteine

Heute versuche ich zum ersten Mal, im Blog ein Bild unterzubringen.

Das Bild zeigt mich selbst als vermeintliches Unfallopfer, geschminkt von einer Notfallärztin des DRK. Also: das Bild ist gestellt und es sollte zeigen, welche Folgen ein Sturz auf eine solche Straßenrandbefestigung für Rad-, aber auch Motorradfahrer haben kann.

Aufgenommen wurde es an einer steilen Abfahrt bei Probsteiburg.

Noppensteine3

Wenn euch am Straßenrand anderswo so etwas auffällt, dann lasst es mich wissen; es findet gerade eine Radwegbegutachtung im Landkreis Goslar statt, und ich kann dann gleich auf Änderung dringen.

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